KATALYSATOREN-INDUSTRIE
ANWENDUNGEN
Seit langem bekannt ist die Herstellung von Schwefelsäure
aus Schwefeldioxid-Gas mit einem
vanadiumoxidhaltigen Katalysator. Vanadiumoxid zeichnet sich dabei insbesondere
durch Stabilität gegen Katalysatorgifte aus. GfE Metalle und Materialien erzeugt
für die Herstellung der Schwefelsäure-Kontaktmassen je nach Rezeptur
Vanadiumpentoxid, Ammoniumpolyvanadat, Kaliummetavanadat und
Kaliumorthovanadat.
Als
sensitiver Sauerstoffüberträger ist Vanadium in seinen Verbindungen bestens
geeignet organische Ausgangsstoffe gezielt zu oxidieren um gewünschte
Verbindungen mit den richtigen funktionalen Gruppen für die Weiterverarbeitung
zu bilden. Vanadiumchemikalien werden in Katalysatoren zur Herstellung folgender
Produkte eingesetzt:
- Maleinsäureanhydrid
- Phthalsäureanhydrid
- Adipinsäure
- Acrylsäure
- Epoxide
- EPDM-Kautschuk
Diese Substanzen werden weiterverarbeitet zu Kunstharzen, chlorfreien
Lösungsmitteln, Weichmachern, Nylon, Polyurethan etc.
Vanadium in seiner fünfwertigen Form ist ein gezielt wirkender Oxidationsförderer bei anorganischen und organischen Oxidationsreaktionen. Es wirkt schwächer als Edelmetalle (Platin, Palladium, Silber, Gold) und Mangan, Kobalt, Nickel, Chrom, aber stärker als Zink, Magnesium, Aluminium, Titan und Niob.
