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ELEKTRONENSTRAHLOFEN

PRODUKTIONSTECHNOLOGIEN

Der bei der GfE eingesetzte Elektronenstrahlofen dient u.a. zur Erzeugung von hochreinem Vanadium. Das Ausgangsmaterial Vanadium-Aluminium wird nach der aluminothermischen Reduktion zur Raffination in den Elektronenstrahlofen überführt. Im Ofen wird unter Hochvakuum ein Elektronenstrahl erzeugt und auf das zu erschmelzende Material gerichtet. Hierdurch wird das Material aufgeschmolzen und tropft in eine Kupferkokille.
 
Die mehrmalige Erschmelzung führt zum Verdampfen unerwünschter Begleitelemente im Hochvakuum und somit zur Raffination des Materials. Die GfE stellt mit diesem Verfahren hochreines Vanadium für die Chipindustrie her (V 99,9%). Grundsätzlich können Metalle mit einem Schmelzpunkt von bis zu 3.000°C erschmolzen werden.

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Markus Löhr
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