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VAKUUM-LICHTBOGENOFEN

PRODUKTIONSTECHNOLOGIEN

Im Vakuum-Lichtbogenofen werden Metalle in einer wassergekühlten Kupferkokille erschmolzen. Mögliche Verunreinigungen, wie sie sonst beim Erschmelzen in keramischen- oder Grafittiegeln vorkommen, werden hierdurch vermieden. Dies ist besonders für Refraktärmetalle wie Zirkon, Titan, Vanadium und deren Legierungen wichtig, da diese Materialien sehr reaktiv sind.
 
Die Erschmelzung selbst erfolgt über einen energiereichen Lichtbogen. Hierdurch können Materialien bis zu einem Schmelzpunkt von 2.200°C erschmolzen werden.
 
Neben der reinen Erschmelzung von Metallen werden bei der GfE auch Raffinationsschmelzen durchgeführt. Durch diese spezielle Erschmelzungsart gelingt die Verringerung von leichtflüchtigen Elementen, wie z.B. Natrium, Kalium, Kalzium, etc. Die GfE verfügt derzeit über Vakuum-Lichtbogenöfen mit einem Erschmelzungsvolumen von bis zu 300 kg Chargengewicht.

Typische Vakuum-Lichtbogen Legierungen sind: Titan-Aluminium, Gamma-Titan-Aluminum, Titan-Zirkon, Titan-Niob, Titan-Hafnium, Titan-Tantal, Titan-Vanadium, Zirkon-Chrom, Zirkon-Aluminium, Zirkon-Yttrium, Niob-Titan und Nickel-Aluminium.

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Markus Löhr
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