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VAKUUMINDUKTIONS-SCHMELZOFEN

PRODUKTIONSTECHNOLOGIEN

Die Vakuuminduktions-Schmelzöfen dienen zum Erschmelzen von Reinmetallen und Legierungen, die aufgrund ihrer hohen Affinität zu Sauerstoff und Stickstoff nicht an Luft geschmolzen werden können. Die Erschmelzung erfolgt materialspezifisch in Keramik-, Grafit- oder Tongrafittiegeln. In speziellen Fällen wird auch Aluminiumnitrid oder Siliziumkarbid verwendet. Die Erwärmung des Metalls wird über die Mittelfrequenz-Induktion realisiert, die zwei wesentliche Vorteile bietet: eine Verringerung der Schmelze-Tiegelreaktion sowie eine gute Durchmischung des Schmelzgutes. Die Induktionsschmelztechnik wird auch zur Raffination von Metallen und Legierungen (Entgasung, Entschlackung) eingesetzt.
 
In den Vakuuminduktions-Schmelzöfen der GfE können Metalle mit einem Schmelzpunkt von bis zu 1.800°C erschmolzen werden. Unterschiedliche Tiegelvolumina in insgesamt sechs Anlagen, beginnend mit 10 kg bis zu 2.000 kg Chargengewicht, stehen dazu zur Verfügung. Typische Materialien sind: Vanadium-Aluminium, Nickel-Lanthan, Kobalt-Aluminium, Kobalt-Aluminium-Titan, Nickel-Chrom-Aluminium, Mangan-Vanadium-Titan-Zirkon und Nickel-Aluminium. Vakuuminduktions-Schmelzanlagen ermöglichen das Erschmelzen und Gießen von Metallen unter Vakuum oder Schutzgas.

Ihr Ansprechpartner
Markus Löhr
Telefon: 0911-9315 459
Telefax: 0911-9315 1459
markus.loehr@gfe.com