Titanaluminide

turbolader mit titanaluminde

Leicht, fest und wärmebeständig – diese Eigenschaften werden von modernen Hochleistungswerkstoffen in der Triebwerks- und Motorentechnik gefordert, um Wirkungsgrade zu erhöhen und spezifische Treibstoffverbräuche zu senken. Mit einer Dichte von lediglich ca. 4 g/cm³ und einer hohen Warmfestigkeit bis zu Temperaturen von etwa 800 °C sind intermetallische Titanaluminide die erfolgversprechendste Werkstoffklasse zu Lösung dieser Herausforderungen.

GfE hat seit den 90er Jahren sowohl TiAl-Legierungen als auch Technologien zur Herstellung von Materialien und Halbzeugen aus Titanaluminid erfolgreich entwickelt und industrialisiert. Basierend auf einem fundierten Werkstoff-know-how wurden Technologien der Vakuum-Schmelzmetallurgie auf die besonderen Anforderungen dieser Werkstoffklasse an die Herstellungsprozesse adaptiert und in eine industrielle Fertigung implementiert.

Werkstoff-know-how trifft Technologie-know-how. Auf diese kurze Formel lässt sich die Technologie- und Marktführerschaft der GfE zurückführen. GfE setzt die Maßstäbe weltweit in Bezug auf Reinheit, Homogenität, Abmessungs- und Legierungsvielfalt sowie Reproduzierbarkeit von industriell gefertigten TiAl-Vormaterialien für nachfolgende Gieß-,  Umform- und Bearbeitungsprozesse. 

Als verlässlicher Zulieferer in alle modernen Triebwerksprogramme leistet GfE zusammen mit ihren Partnern aus der Triebwerkstechnologie einen außerordentlich wichtigen Beitrag zur Verminderung von Umweltbelastungen durch Treibstoffverbrauch und Lärm. Neue technische Regularien ermöglichen auch wieder den Einsatz von ultraleichten Titanaluminid-Ventilen in Rennsportmotoren in  führenden Rennserien (Formel 1 und Moto GP). GfE nutzt die sich hier bietenden Möglichkeiten zum Test von neuen Bauteilgenerationen unter extremen Beanspruchungen, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse mittelfristig in die Entwicklung neuer Produkte einfließen zu lassen.

Unsere Kernkompetenzen beim Einsatz von Titanaluminiden:

  • Entwicklung und Herstellung von angepassten Vorlegierungen (masteralloys) zur Produktion von Legierungen auf Basis von Titanaluminiden
  • Schmelzmetallurgische Herstellung von Titanaluminid-Ingots über das Vakuum-Lichtbogen-Schmelzen (VAR vacuum arc remelting)
  • Herstellung von homogenisierten TiAl-Halbzeugen im Schleuderguss mittels VAR skull melting
  • Recycling von qualifizierten TiAl-Schrotten über das Kaltwandtiegel-Induktionsschmelzen (VIM skull melting) und direkte Umwandlung im Schleuderguss zu Halbzeugen
  • Herstellung von stranggepressten Halbzeugen und Profilen aus Titanaluminid
  • Herstellung von gewalzten TiAl-Blechen aus homogenisierten TiAl-Halbzeugen 
  • Umfassende Werkstoff- und Gefügecharakterisierung von Legierungen und Bauteilen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? In unserer Produktübersicht finden Sie weitere Informationen. Gern beantworten wir auch Ihre Anfragen und erarbeiten gemeinsam Lösungen.

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Ihr Ansprechpartner

Markus Löhr
Tel.: +49 (0)911 9315-476

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GfE Veröffentlichungen: Titanaluminide

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