thermische Spritzbeschichtungen

PULVER ODER DRAHT

GfE bietet sechs verschiedene Beschichtungsverfahren: vom Kaltgasspritzen über das Pulverflammspritzen und dem daraus weiterentwickelten Hochgeschwindigkeitsflammspritzen bis hin zu Plasma-, Lichtbogen- und Drahtflammverfahren. Im sächsischen Werk in Brand-Erbisdorf nahe Freiberg werden mithilfe dieser Verfahren Beschichtungen aus Oxidkeramik, Hartmetallkarbid oder Metalllegierungen für zahlreiche Branchen aufgetragen.

Funktionsschichten

Anschließend erfüllen die beschichteten Produkte unterschiedlichste Anforderungen: So sind sie chemisch nicht mehr angreifbar, elektrisch isoliert, hitze- oder korrosionsbeständig. Vorteil: Durch das thermische Verfahren – einer Kombination aus hoher Temperatur und hoher Geschwindigkeit beim Auftragen – wird die Beschichtung so fest mit dem zu beschichtenden Untergrund verbunden, dass weder Kleber oder Bindemittel nötig sind. Gearbeitet wird mit Temperaturen bis zu 20.000°C und Geschwindigkeiten bis über 600 m/s. 

Aus Pulver oder Draht

Seit den 1980er-Jahren ist GfE Vorreiter für thermische Spritzverfahren. Dabei wird das Beschichtungsmaterial in Form von Pulver oder Draht in einer Pistole mithilfe einer Energiequelle aufgeschmolzen und gleichzeitig beschleunigt. Beim Aufprall auf das zu beschichtende Werkstück verbindet sich das Beschichtungsmaterial mit dem Untergrund und bildet eine dichte, feste Oberfläche. Was vor hundert Jahren noch mit handgeführter Spritzpistole aufgetragen wurde, erledigen heute Spritzroboter. Denn: Anforderungen an Präzision und Qualität, wie sie etwa in der Automobilbrache gefordert werden, können nur noch automatisiert erreicht werden. Seit 1995 ist der sächsische GfE-Standort nach DIN ISO 9001 zertifiziert. 

Wir bieten unseren Kunden neben intensiver Beratung, kurzen Lieferzeiten und hervorragender Qualität vor allem eins: auf sie zugeschnittene Lösungen.

Produktmanager, Geschäftsbereich Thermisches Spritzen

Vorwiegend regionale Kunden

Größte Kunden sind die Automobilbranche sowie Maschinen- und Anlagenbauer – von der Druckindustrie über Pumpen-, Laser- oder Textilmaschinenherstellern bis hin zu Produzenten aus der Feuerfestindustrie. Kunden kommen meist aus Deutschland oder europäischen Nachbarländern; es sind aber auch einige nichteuropäische Kunden darunter.

Breites Portfolio

GfE stellt sich den Heraus- und Anforderungen zahlreicher Branchen: so sind Beschichtungen mit GfE-Materialien für die Bauindustrie und die Feuerfestindustrie verschleißfest gegen Gips, Beton oder keramische Formmassen; für Elektromobilität, Kraftwerks- und Elektronikbranche sind beschichtete Bauteile optimal gegen Wärme oder elektrische Spannungen isoliert und Wellenkupplungen für Schiffsantriebe funktionieren sicher dank reibwerterhöhender Beschichtungen. So vielfältig wie die Kunden ist das Teilespektrum, auf das die Produktion dank zahlreicher Verfahren und ihrer maschinenbautechnischen und werkzeugwissenschaftlichen Kompetenz flexibel und zuverlässig reagieren kann. Effiziente Produktionsplanung und souveräne Vertriebskoordination sorgen für eine gleichbleibend hohe Liefersicherheit. 

Bewährtes anwenden - Neues entwickeln

GfE verfügt über umfangreiche Anwendungserfahrungen in klassischen Anwendungsbereichen sowie und in der Vor- und Nachbearbeitung von Kundenteilen, aber ebenso in der Entwicklung neuer Technologien, etwa bei Spezialanforderungen. Beispiel: Entwickelt und konstruiert ein Kunde Maschinen und Komponenten komplett oder teilweise neu, sollten funktionelle Beschichtungen von Beginn an einbezogen werden. Es entsteht ein Informations- und Entwicklungsbedarf auf beiden Seiten. GfE plant gemeinsam mit dem Kunden Versuchsreihen und präzises Vorgehen. Dabei sind entwicklungstechnische Investitionen für GfE ebenso selbstverständlich wie der professionelle und partnerschaftliche Umgang mit dem Kunden. 

Gemeinsam findet unser Team auch bei ganz spezifischen Anfragen eine Lösung.

Bereichsleiter, Geschäftsbereich Thermisches Spritzen

In die Zukunft denken

Innovatives Denken hat für GfE einen hohen Stellenwert – und das in allen Richtungen, in allen Bereichen. Hier geht es z.B. um das Erschließen neuer Anwendungsfelder für das Thermische Spritzen, wie die Elektromobilität. Es geht um neue Formen der Produktionsorganisation und der Gesamttechnologie – höhere Serienstückzahlen führen zwangsläufig zu hohen Automatisierungsgraden mit ganz neuen Anforderungen an die Anlagentechnik. Es aber auch zunehmend um ganz neue Eigenschaften von Beschichtungen durch Kombination und Integration in Mehrfachschichtsysteme, durch Präzisionsbearbeitung z.B. mit Lasern und durch neuartige Spritzbrenner, die Suspensionen verarbeiten können. Neue Anforderungen verlangen zukunftsorientiertes Denken und Einarbeiten in neue Technologien.

Für GfE ist die Erfolgsformel einfach: Jahrelang gesammeltes Know-how kombiniert mit technischen Errungenschaften führt zu nachhaltigen Ergebnissen – plus zufriedenen Kunden. 

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