Thermische Spritzbeschichtungen mittels Drahtflammspritzen

Drahtflammspritzen

Beim Drahtflammspritzen wird der drahtförmige Zusatzwerkstoff durch eine Vorschubeinheit kontinuierlich der Acetylen-Sauerstoff-Flamme zugeführt. Die Drahtvorschubgeschwindigkeit richtet sich dabei nach der Abschmelzleistung des jeweiligen Spritzzusatzes. Das an der Drahtspitze abschmelzende Material wird durch ein Zerstäubergas in Tröpfchen zerteilt, beschleunigt und auf die Werkstückoberfläche geschleudert. Drahtflammspritzen erlaubt je nach Spritzwerkstoff einen hohen Materialdurchsatz mit hohem Auftragswirkungsgrad. So können z.B. mit niedriglegierten Stählen kostengünstig mehrere Millimeter dicke Schichten aufgebaut werden. 

Erwähnenswert sind Beschichtungen mit Molybdän, welches auf Grund seines niedrigen Reibungskoeffizienten und des hohen Widerstandes gegen Kaltverschweißen (Fressen) besonders für hochbelastete Gleitpaarungen geeignet ist. Ähnliche Anwendungen finden Bronzen oder Weißmetall für Gleitlager.

Die Vorteile im Überblick: 

  • kostengünstiges Verfahren
  • Reparatur von Maschinenteilen
  • dicke Aufspritzungen > 10 mm (Werkstoffabhängig) möglich
  • Verschleißschutz mit Molybdän
  • Gleitlagerbeschichtungen aus Weißmetall sind günstiger als Gussvariante
Schema Drahtflammspritzen
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Ihr Ansprechpartner

Dr. Steffen Marx
Tel.: +49 (0)37322 472-548

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