Thermische Spritzbeschichtungen - Lichtbogenspritzen

Spritzverfahren Lichtbogenspritzen

Beim Lichtbogenspritzen wird wie beim Schweißen ein Lichtbogen zwischen zwei unterschiedlich gepolten Drähten gezündet. Die entstehende Wärme (> 4000 °C) schmilzt die Drahtenden auf, und mit einem Zerstäubergas (Luft oder Stickstoff) wird die entstandene Schmelze auf das zu beschichtende Bauteil geschleudert. Durch einen geregelten Drahtvorschub läuft dieser Prozess kontinuierlich ab.

Das Verfahren kombiniert hohen Materialdurchsatz (bis20 kg/h) mit relativ geringem Energieverbrauch. Es können alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe verarbeitet werden, die in Drahtform vorliegen. Sowohl weiche Materialien wie Zinn oder Aluminium als auch harte Eisenbasiswerkstoffe werden eingesetzt. Mit Fülldrähten bringt man weitere Komponenten ins Spiel, die als Hartstoffe dienen oder der Schicht Legierungszusätze liefern.

Die Vorteile im Überblick: 

  • effizientes Verfahren
  • breite Palette an metallischen Werkstoffen anwendbar
  • weiche bis harte Schichten (>60 HRC)
  • guter Korrosions- und Oxidationsschutz (Zn, Al)
  • sehr geringe Wärmebelastung des Bauteils (Thermoplaste beschichtbar)
  • Schichtdicken von 0,2 - 5 mm
  • für Reparaturen (Stähle, Nickellegierungen)
  • durch Drehen, Fräsen oder Schleifen bearbeitbar
Schema Lichtbogenspritzen
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Ihr Ansprechpartner

Dr. Steffen Marx
Tel.: +49 (0)37322 472-548

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