Qualität und Zertifizierungen

Zertifikate schaffen Vertrauen. Wenn es um einheitliche und verbindliche Qualitätsstandards geht, legen wir größten Wert auf transparente und nachvollziehbare Prozesse.

Alle Prozesse sind sorgfältig in Arbeits- und Verfahrensanweisungen dokumentiert. Eine generelle Beschreibung aller Prozesse liefert unser interaktives Management-Handbuch.

Zur Überprüfung der eigenen Leistungsfähigkeit nehmen wir regelmäßig an Ringversuchen teil und bestreiten interne und externe Audits. Alle Faktoren zusammen gewährleisten einen gleich bleibend hohen Qualitätsstandard für unsere Kunden.

Der Begriff Qualität bezieht sich jedoch nicht allein auf Produkte und Fertigungsprozesse. Er umfasst auch die Verantwortung zum Schutz unserer Umwelt sowie der Einhaltung von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzstandards. Unser bestehendes Qualitätsmanagementsystem wurde daher zu einem integrierten System für Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit sowie Energiemanagement erweitert und zertifiziert. GfE dokumentiert den hohen eigenen Anspruch durch wichtige Zertifizierungen seines Qualitätsmanagementsystems.

Qualitätsrelevante Zertifizierungen und Zulassungen:

Qualität von Produkten und Dienstleistungen, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Anlagen- und Arbeitssicherheit sind Werte, denen wir uns in gleicher Weise verpflichtet fühlen.

Entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen an unser Produktportfolio sind die GfE-Gesellschaften jeweils nach verschiedenen Standards zertifiziert:

GfE Metalle und Materialien GmbH

 

GfE Fremat GmbH

 

GfE Metalle und Materialien GmbH und GfE Fremat GmbH

GfE ist von den Zollbehörden nach dem europäischen Standard AEO-F zertifiziert. Ihnen als Kunde gibt das die Garantie, mit einem zuverlässigen und vertrauenswürdigen Geschäftspartner zusammenzuarbeiten, der seine gesamte Liefer- und Herstellungskette sicher im Sinne der Ein- und Ausfuhrbestimmungen der Europäischen Union und des deutschen Zolls abwickelt.

Zollgeprüfte Zuverlässigkeit

GfE hat ein umfassendes Prüfverfahren der Zollbehörden erfolgreich bestanden. Damit bestätigen die Behörden, dass das Unternehmen alle zollrechtlichen und sicherheitsrelevanten Richtlinien einhält. Das Hauptzollamt Nürnberg hat GfE deshalb das Zertifikat  "Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter - AEO-F" (DE AEOF 100256) erteilt.

Vereinfachter Im- und Export

Als Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter AEO-F genießt GfE besondere Vergünstigungen im internationalen Transportgeschäft. Der Warenverkehr wird durch eine vereinfachte Zollabfertigung schneller, transparenter und effizienter abgewickelt.

Seit dem 03.08.2012 ist die GfE durch das Luftfahrtbundesamt als Bekannter Versender zugelassen. Das Unternehmen erfüllt hiermit die EU-Verordnung (EG) 300/2008.

Unsere Zulassung zum Bekannten Versender wurde im Audit vom September 2020 verlängert und ist nun bis Oktober 2025 gültig.

Mit dieser Zulassung ist GfE als Bekannter Versender anerkannt und in der EU-weiten Datenbank unter der Zulassungsnummer DE/KC/00344-01/0817 als solcher registriert. Das heißt, GfE muss seine Luftfracht keinen zusätzlichen Sicherheitskontrollen am Flughafen unterziehen und der Versand der Waren am Flughafen wird zügig abgewickelt. Eine fachgerechte Lagerung der Ware ist garantiert.

Für unsere Kunden bedeutet die Zertifizierung vor allem, dass sie sich auf eine reibungslose Abwicklung der Fracht an Flughäfen verlassen können. Dies ist besonders vor dem Hintergrund bedeutend, als dass Luftfahrt betreibende Unternehmen seit kurzem neue Vorschriften zur sogenannten "sicheren Lieferkette" der Luftsicherungsverordnung VO (EG) Nr. 300/2008 erfüllen müssen. Das Zertifikat Bekannter Versender wird vom Luftfahrtbundesamt verliehen und gilt in allen Mitgliedsstaaten der EU.

Die GfE Kunden können demnach auch in Zukunft von einer reibungslosen Abwicklung der Luftfracht profitieren. 

Mit dem aktuellen Umwelt- und Klimapakt Bayern arbeiten die Bayerische Staatsregierung und ihre Partner, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT) daran, Lösungen im Umgang mit herausragenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln, um damit Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen und Betrieben voranbringen.

Seit dem 10. Juni 2011 engagiert sich die GfE bereits in den Vorgängervereinbarungen und hat sich auch 2020 für eine Fortsetzung entschieden.

Als Teilnehmer wollen wir spezifische Leistungen im Rahmen des Umwelt- und Klimaschutzes erbringen, die den qualitativen und quantitativen Zielsetzungen und Inhalten des Umwelt- und Klimapaktes entsprechen und über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Erklärtes Ziel ist es, den betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz kontinuierlich zu verbessern.

Urkunde Umwelt-und Klimapakt Bayern (PDF)

Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft zeichnete GfE mit dem Siegel  "Innovativ durch Forschung" aus.

In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, weniger als ein Prozent von ihnen forscht - eine kleine, aber bedeutsame Gruppe. Denn nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen. Deshalb zeichnet der Stifterverband für die deutsche Wirtschaft die Firmen,  die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen, mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung" aus. Die GfE erhielt im April 2022 diese Auszeichnung wiederholt verliehen. Sie gilt für zwei Jahre.

Qualitäts­sicherung

Qualität hat bei GfE eine lange Tradition. Als Marktführer bei der Herstellung von Hochleistungswerkstoffen sehen wir uns verpflichtet, unsere Kunden stets mit Produkten höchster Qualität zu bedienen. Wir generieren unseren Unternehmenserfolg, indem wir alle Mitarbeitenden in das Qualitätsmanagementsystem einbeziehen.

GfE hat Qualitätsgrundsätze definiert, die wir unternehmensweit umsetzen. Die Geschäftsführung, unsere Führungskräfte und jeder Mitarbeiter in unserem Unternehmen verpflichtet sich, das tägliche Handeln anhand der definierten Qualitätspolitik auszurichten.

Die Anforderungen und Wünsche unserer Kunden sind die Grundlage unseres Handelns. Dementsprechend sind sämtliche Geschäftsprozesse von GfE darauf ausgerichtet, diese Kundenanforderungen zu erfüllen. 

Analytik

Um eine umweltgerechte Produktion sicherzustellen und die Qualitätsanforderungen unserer Kunden an die von uns hergestellten Produkte zu erfüllen, verfügt GfE über ein modern ausgestattetes Labor. Hier werden unsere Produkte mittels chemischer und physikalischer Analysen sorgfältig kontrolliert – während aller Herstellungsschritte vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt. Angewandte Analysemethoden sind unter anderem

  • Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)
  • Optische Emissionsspektroskopie (ICP-OES)
  • Massenspektroskopie (ICP)
  • Atomabsorptionsspektroskopie (AAS)
  • Elementaranalyse über Trägergasheißextraktion (ONH) und Verbrennung (CS)
  • nasschemische Verfahren
  • Rasterelektronenmikroskopie mit EDX
  • physikalische Analysen: z. B. Siebanalyse, Korngrößenbestimmung mittels Laserbeugung, FSSS, BET

Mehrstufige Inspektion

Bei speziellen Produktanforderungen und Spezifikationen werden weitere Qualitätskontrollen durchgeführt, beispielsweise

  • visuelle Inspektionen (White Light)
  • UV-Licht-Inspektionen (Black Light)
  • Röntgenprüfungen (X-Ray)

Für spezielle Produkte, die in sensible Anwendungen – beispielsweise an die Luft- und Raumfahrtindustrie – geliefert werden, können mehrstufige Prüf- und Inspektionsschritte durchgeführt werden. So wird sicher gestellt, dass keine hochschmelzenden und/oder hochdichten Bestandteil (z. B. hochschmelzende Metallpartikel, Metalloxide oder Nitride) in unseren Produkten enthalten sind.

Zur Einhaltung dieses Qualitätsstandards betreiben wir mehrstufige Inspektionslinien. In der ersten Stufe werden die auf Endkörnung zerkleinerten Produkte visuell überprüft. In der zweiten, voll automatisierten Stufe wird der Materialstrom unter ultraviolettem Licht auf anhaftende Oxidschichten untersucht. Während der dritten, ebenfalls voll automatisierten Stufe wird der Materialstrom einer Röntgenprüfung unterzogen, um hochdichte Teilchen selektieren zu können.

Werkstoffdiagnostik

Sie möchten die Qualität Ihrer Werkstoffe prüfen, erhalten, oder verbessern? Gerne unterstützen wir Sie bei der Lösung Ihrer Anliegen.

Die Mitarbeiter des unabhängigen, akkreditierten Prüflabors Werkstoffdiagnostik verfügen über langjährige Erfahrungen in der Begutachtung von Werkstoffen. Zu unseren täglichen Aufgaben gehören neben der normkonformen Prüfung Ihrer Proben auch Schadensfallanalysen, Darstellung von Oberflächenausbildungen, Charakterisierung von Pulvern sowie werkstoffkundliche Untersuchungen. Wir prüfen für Sie Metalle, Legierungen sowie die verschiedensten Materialkombinationen. Unsere Erfahrungen liegen dabei hauptsächlich auf dem NE-Metall-Sektor.

Folgende Prüfmethoden können je nach Aufgabenstellung zur Anwendung kommen:

Um Informationen über den Zustand eines Werkstoffes oder Bauteils zu erhalten, ist bei der Begutachtung die metallo- beziehungsweise materialografische Untersuchung ein wichtiger Bestandteil. In unserem akkreditierten Prüflabor kommen folgende Verfahren zur Anwendung:

  • Probenpräparation (individuell und/oder automatisch)
  • Makro- und Stereofotografie
  • Auflichtmikroskopie (Hell-/Dunkelfeld, polarisiertes Licht, Fluoreszenzkontrast, Differenzieller Interferenzkontrast)
  • Gefügekontrastierung durch Anwendung materialspezifischer Ätzverfahren
  • Auswertung und Dokumentation mit moderner Bildverarbeitungssoftware (inkl. Bildarchivierung)
  • Schichtdickenbestimmung
  • Quantitative Bildanalyse (Korngrößenbestimmung, Porositätsanteil, Phasenanteil)

Eine qualitativ hochwertige Probenpräparation ist die Grundlage für weiterführende mikroanalytische Untersuchungen.

Für Ihre mikroanalytischen Fragestellungen können wir in unseren Labors folgende Prüfverfahren nutzen:

  • Elektronenstrahlmikroanalyse (ESMA) mit wellenlängendispersiver (WDS) und energiedispersiver (EDS) Spektrometrie
  • Rasterelektronenmikroskopie (REM) mit EDS-Spektrometrie
  • Quantitative Bildanalyse
  • Oberflächenanalyse

Im physikalischen Labor werden die zu verwendenden Spritzpulver, die gespritzten Schichten und andere Materialien mit verschiedenen Methoden charakterisiert:

  • Laserbeugung (nass/trocken)
  • Dichtebestimmungen (Rein-, Schütt-, Rüttel- oder hydrostatische Dichte)
  • Rieselfähigkeit
  • Dilatometermessungen bis 1600 °C

GfE bietet Ihnen im Bereich der Werkstoffprüfung ein breites Spektrum an Prüfdienstleistungen:

  • Zug-/Druckversuche bei Raumtemperatur
  • Warmzugversuche bis 1000 °C
  • Haftzugversuche
  • Härtemessungen (HV, HB, HM, HU) im Makro-, Kleinlast- und Mikrobereich
  • Wärmebehandlungen in Laborglühanlagen mit Temperaturregelung/-überwachung
  • Rauheitsmessung zur Bestimmung von Oberflächenkenngrößen

Unser komplettes Leistungsangebot im Bereich Werkstoffdiagnostik finden Sie in unserem White Paper Diagnostik - Dienstleistungen der GfE Fremat (PDF)


GfE Fremat GmbH verfügt über eine Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 als Prüflabor. 
Unsere aktuelle Akkreditierungsurkunde inklusive Geltungsbereich:
GfE Fremat DAkkS Akkreditierungsurkunde DIN EN ISO/IEC 17025 (PDF) 

 

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